
Jan Mauch
CEO · Strategie & Finanzen
Wirtschaftsingenieur mit Erfahrung in SMT-Fertigung, Strategie und Venture Building.
Die Energiewende ist von Batterien abhängig. Fast all diese Batterien benötigen ein Batterie Management System (BMS). Das BMS ist wie das Gehirn der Batterien, es schützt die Batterie vor Kurzschluss, misst Spannungen, Strom und vieles mehr. Es sorgt dafür, dass die Batterie eben genau so funktioniert, wie sie soll.
Da sich gerade die Anwendungsbereiche von Batterien auf Robotik, Verteidigung oder auch Energiespeicherung ausweiten, können veraltete BMS-Architekturen, die für einen einzigen Anwendungsfall oder eine einzige Branche entwickelt wurden, nicht mehr mithalten. So wird das BMS zum Engpass bei der Entwicklung moderner Batteriepacks.
Anori Tech löst dieses Problem mit einer modularen Bibliothek aus vorab zertifizierten Softwarebausteinen und einem KI-gestützten Konfigurationsprozess, der innerhalb von Tagen statt Monaten ein maßgeschneidertes BMS liefert.
Dadurch werden kleine Serien wirtschaftlich, neue Produkte realisierbar und bestehende Batterien langlebiger, sicherer und effizienter.
Sicherheitskritische Elektronik, industrielle Fertigung und der Aufbau neuer Geschäftsbereiche. Jan und Anina kennen sich von ihrem vorherigen Arbeitgeber, wo sie zusammen als Intrapreneure drei Corporate Startups an den Markt gebracht haben. Stefan bringt das tiefe elektrotechnische Wissen mit.

CEO · Strategie & Finanzen
Wirtschaftsingenieur mit Erfahrung in SMT-Fertigung, Strategie und Venture Building.

CTO · Embedded & Safety
Embedded- und Functional-Safety-Experte für sicherheitskritische Batteriesysteme.

COO · Operations & Marketing
Business Expertin für Operations, Go-to-Market und Markenaufbau im Technologieumfeld.
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Zwischen Januar und Juli 2026 haben wir mit über 60 europäischen Batteriepack-Herstellern und Systemintegratoren gesprochen. Die Antwort war fast überall dieselbe: nicht die Zelle ist das Problem, sondern das Batteriemanagementsystem.
Ursprünglich wollten wir alte Autobatterien in Segelboote einbauen. Als wir auf der Suche nach einem passenden BMS waren, haben wir gemerkt, dass es kein passendes Produkt auf dem Markt gibt. Das war der initiale Grund, wieso wir überhaupt angefangen haben, mit Batterieherstellern zu sprechen.
Ein Hersteller berichtete beispielsweise, dass er über ein Jahr gebraucht hat, um ein eigenes BMS zu entwickeln, nachdem er am Markt nichts Passendes gefunden hatte. Ein anderer musste Kundenaufträge ablehnen, weil er wusste, dass er kein geeignetes BMS rechtzeitig bekommen würde.
Der Grund ist strukturell. Die meisten kommerziellen BMS-Plattformen sind für genau eine Anwendung in einer speziellen Industrie gebaut worden. Sicherheitslogik, Batteriemodell, Schnittstellen und Diagnose hängen im Code eng zusammen. Wer einen neuen Anwendungsfall hat, muss mit der Entwicklung entweder von ganz vorne anfangen oder bei einem existierenden BMS umständlich etwas dazubauen, was immer nur zu einer mittelmäßigen Lösung führt oder gar nicht funktioniert. Beides ist langsam und teuer.
Batterien wandern in immer mehr Anwendungen, und jede bringt eigene technische und regulatorische Anforderungen mit. Robotik, Drohnen, Marine, leichte Elektrofahrzeuge und stationäre Speicher stellen unterschiedliche Ansprüche an Schutzfunktionen, Schnittstellen und Normen. Gleichzeitig kommen neue Zellchemien schneller auf den Markt, als bestehende BMS-Architekturen sie aufnehmen können.
Dazu kommt die Regulierung. Mit dem EU-Batteriepass wird ab dem 18. Februar 2027 verpflichtend, Batteriedaten über den gesamten Lebenszyklus verfügbar und nachvollziehbar zu machen. Das lässt sich nicht nachrüsten, indem man ein bestehendes BMS anpasst, es muss in der Architektur angelegt sein. Der Markt für Batteriemanagementsysteme wächst nach gängigen Schätzungen mit rund 20 Prozent jährlich und ist damit eines der am schnellsten wachsenden Segmente im Batteriemarkt.

Anori Tech wird unterstützt durch den Battery Startup Incubator (BaStI) von TUM Venture Labs. Das gibt uns Zugang zum deutschen Batterie-Ökosystem und zu spezialisierter fachlicher Begleitung.
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Anori Tech ist Teil des QIMP High Tech Inkubators in Braunschweig, gefördert über die NBank Niedersachsen. QIMP begleitet uns laufend mit Beratung und Netzwerkzugang.
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Die Entwicklung und Zertifizierung der ersten serienreifen BMS-Generation für den Niederspannungsmarkt wird über das InnoRampUp-Programm der IFB Hamburg gefördert.
Mehr über InnoRampUp„For example, Anina Tietjens and her startup Anori Tech solve the problem faced by many battery manufacturers of having to turn down orders because they are missing a crucial component: the battery management system. A modular system provides the solution.“
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„Den Anfang machte Anina Tietjens von Anori Tech. Sie erklärte, dass Batteriehersteller häufig Aufträge ablehnen müssten, weil ihnen ein geeignetes Batteriemanagementsystem fehle. Das ist die zentrale Steuereinheit für wiederaufladbare Batterien. Anori Tech hat nun ein modulares System entwickelt, dass die Herstellung wesentlich vereinfacht.“
Artikel lesen„Fast jede Batterie braucht ein Batterie Management System. Anori Tech hilft Batterieherstellern, schneller und günstiger hochwertige BMS zu entwickeln und zu bekommen.“
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„Anori Tech entwickelt ein flexibles Batteriemanagementsystem für Batteriehersteller. Eine modulare Hard- und Softwarearchitektur ermöglicht schnelle Anpassungen an unterschiedlichste Batterie-Anwendungsfälle, damit Hersteller Kundenanforderungen schneller und kosteneffizienter umsetzen können.“
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„Some start-up ideas emerge in a workshop. Others begin on the water. For this founders, it began with a plan to install car batteries in a sailboat. While searching for a suitable battery management system, they discovered a gap that many battery manufacturers were facing as well: the right product simply didn’t exist.“
Zur BaStI-CommunityWir arbeiten in den Startup Labs Bahrenfeld: Hardware-Aufbau, Testbetrieb und Pre-Compliance-Arbeit an einem Ort, direkt neben dem Schreibtisch.
Das ist der Grund, warum ein Prototyp bei uns in 10 Tagen entsteht und nicht in 10 Wochen: Wir müssen für einen Test nicht erst einen Termin bei einem Dienstleister buchen.
Luruper Hauptstraße 1
22547 Hamburg
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